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72 Stundenaktion

Vom 7.10. – 10.10.2004 wurde im Ökumenischen Kinder- und Jugendhaus die 72 Stunden Aktion durchgeführt, im Rahmen einer Kampagne des BDKJ und SWR3. Deutschlandweit nahmen ca. 1200 Gruppen mit zusammen über 25 000 Teilnehmern an dieser Aktion teil. Das Besondere für die Teilnehmer war hierbei, dass sie bis unmittelbar vor Projektstart nicht wussten wie ihre Aufgabe lauten würde.
Auch die „20 Bengel für Peter“, eine Gruppe der Ministranten von St. Peter, hatten sich vor etwa einem halben Jahr entschlossen bei der Aktion mitzumachen. Am Donnerstag den 7.10. war es dann endlich so weit. Zusammen mit zwei anderen Gruppen aus Guldental und Seibersbach fuhr die motivierte Truppe mit dem „Blauen Klaus“ Richtung Fußgängerzone, wo sie pünktlich um 17:07 Uhr von Oberbürgermeister Andreas Ludwig ihre bis dahin geheimen Projektaufträge erhielten.
Ohne Kompromisse – so lautete das Motto der Aktion, und mit dieser Einstellung gingen die 20 Messdiener nach einer ersten Einweisung von Hausleiter Andreas Duhrmann dann auch sofort an die Arbeit. Es gab viel zu tun bis zum offiziellen Aktionsschluss am Sonntag um 17:07 Uhr:

Die Hofmauer wurde mit dem Hochdruckreiniger vom Schmutz befreit und anschließend mit einem neuen Anstrich wieder zum glänzen gebracht. Auch das Treppenhaus erstrahlt nun in einem leichten Gelbton. Türen wurden abgeschliffen und bunt lackiert, genauso wie das neue Büro auf dem Speicher. Auch eine neue Satellitenschüssel mit Fernsehanlage besorgten die 20 Bengel. Weiter brachten sie mehrere Bänke und Mülleimer im Innenhof an, sowie ein Badmintonnetz auf der Wiese. Außerdem wurde ein unübersehbares Werbeschild für das ÖKJH auf der Mauer montiert. Der Billardtisch wurde repariert und in der Küche eine Fensterbank eingepasst. Auf dem Speicher wurden Elektrokabel verlegt und Mobiliar hochgetragen. Zuvor wurde der Speicher entrümpelt und der Sperrmüll zum Wertstoffhof gefahren. Daneben wurden noch einige Kleinigkeiten nebenher erledigt. Da man nach so einer Menge geleisteter Arbeit natürlich Hunger bekommt, sorgten die kath. und ev. Frauengemeinschaft, die Kolpingfamilie Winzenheim, Party Service Creativ und einige Eltern dafür, dass jeder sein Essen bekam. Knapp wurde es nur zum Ende als es 10 Minuten vor Schluss immer noch eine Bank zu montieren gab. Trotzdem schafften es die 20 fünf Sekunden vor Ablauf der Zeit die letzte Schraube ins Holz zu drehen. Andreas Duhrmann bedankte sich für die geleistete Arbeit mit einer Grillparty zum Abschluss.


Daniel Vogt